18.3.18 Abschied vom Resort – auf nach Sydney

Der Uluru sowie das Outback-Gefühl waren beide schon sehr beeindruckend und ich habe mich im Ayers Rock Resort auch ganz wohl gefühlt – auch wenn mich ein lauter Motor (wahrscheinlich ein Dieselgenerator) nachts nicht besonders viel hat schlafen lassen. Man hat dort zwar Solarpanele, aber bei ca. 5000 Gästen, die allesamt ihre Klimaanlagen im Zimmer tags und nachts laufen lassen, wird das nicht reichen. Heute morgen habe ich aber endgültig gepackt und mich auf den Weg zum nahen Flughafen gemacht – netterweise gibt es einen kostenlosen Shuttle Bus. Dort erwartete die Massen von Fluggästen in spe erst einmal ein großes Chaos: die einzigen beiden anwesenden Mitarbeiter der Fluglinie waren über eine halbe Stunde damit beschäftigt, ca. 10 wohl sehr anspruchsvolle Business-Class Fluggäste abzufertigen – alle anderen mussten warten. Erst nachdem diese 10 Leute in den Wartebereich unterwegs waren, durften wir anderen einchecken. So etwas habe ich noch nie erlebt. Der Wartebereich war dazu noch viel zu klein für die vielen herumstehenden Leute (es gab nicht einmal genug Stühle), die man gar nicht mehr um sich gewöhnt war, nachdem man stundenlang alleine oder in kleinen Gruppen Kakadus, Schmetterlinge und mutige Wüstenpflanzen (siehe Foto ganz unten) fotografiert hat. Naja, jetzt geht es nach Sydney und ich muss mich wieder an viele Menschen um mich gewöhnen. Trotzdem werde ich wohl, falls ich jemals wieder hierher komme, diesen Flughafen vermeiden.

Ich habe Euch hier noch sechs von den vielen Farben des Uluru während des Sonnenuntergangs zusammengeschnitten, von links (ca. 18:45 Uhr) nach rechts (ca. 19:10 Uhr, kurz nach Sonnenuntergang). Da ich in Australien ohne Stativ unterwegs bin, sind die Bildausschnitte leider von unterschiedlicher Schärfe.Die-Farben-des-Uluru.jpg

The picture shows six of the many colours of Uluru during sunset – the outer left was taken at about 6:45 pm, the outer right just after sunset at 7:10 pm. As I do not have my tripod with me, the pictures show a different sharpness.

The Uluru and this outback-feeling both were really impressing and I felt quite well staying at the Ayers Rock Resort – even though a rather loud engine (guess it was a diesel-generator) ran most of the nights and did not let me sleep very well. There are indeed solar panels, but with about 5000 guests at all times who run their ACs in their rooms day and night they might not be enough. This morning I packed up and off  a (free!) shuttle bus went to the local airport and what a crowd expected us there! Only two personnel were there and they did not care at all about the hundreds waiting. Both first handled around 10 priority check-ins all of which took more than half an hour while all of the others had to wait in the queues. I’ve been on flights many times in my life but I’ve never experienced something like that.  After check-in there were not even enough chairs in the waiting area, so a good part of the crowd had to stand around while waiting for the boarding. For me, this was quite stressful after having spent days mostly alone or in small groups taking shots of butterflies, galahs and beautiful desert plants. Though I really have to get used again to lots of people around me (as I am going to Sydney now), next time, I will avoid this far-to-small airport for sure.

DSCN0474

A rather symbolic example of life in the desert

 

Kategorien: Australien

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