20.3.18: Sydney nach Katoomba

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Sydney haben wirklich angenehme Seiten, z.B. dass die Züge, je länger die Strecke, desto günstiger werden: für die gesamte Strecke nach Katoomba (insgesamt ca. 1 1/2 Stunden Zugfahrt) bezahle ich gerade mal 5,95$ (zum Vergleich: eine Busfahrt in der Innenstadt kostet eher zwischen 1$ und 3$) – ich denke, die Stadtverwaltung möchte vermeiden, dass alle mit dem Auto in die Berge fahren bzw. aus den Vororten in die Stadt. Überhaupt ist das Reisen sehr bequem; mit der sogenannten Opal Card, die man umsonst an den größeren Bahnhofen bekommt und wie eine pre-paid-Karte auflädt, kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Am Bus- oder Bahnhofseingang oder auch an den Fähren hält man diese Karte an ein Lesegerät („tap on“) – ist genug Geld für die längstmögliche Strecke drauf, kann man einsteigen. Wo immer man dann sein Ziel erreicht (außer bei den Fähren mit nur einem Ziel, da ist der Preis ja klar), wiederholt man die Prozedur am Ausgang („tap off“) und der entsprechend angefallene Fahrpreis wird abgebucht. Nur beim Umstieg von Bus auf Zug – oder umgekehrt – muss man sich ab- und wieder anmelden. Im Bus erklingt übrigens beim tap on ein angenehmer Pieps, der dem Busfahrer sagt, dass Du genug Geld auf Deiner Karte für die Fahrt hast. Bei jedem „tap“ wird einem auch am Lesegerät angezeigt, wie viel Geld man noch drauf geladen hat und man wird gewarnt, wenn es zuwenig wird. Das tollste ist aber: es gibt ein Limit von 60$ für jede Woche – hat man das erreicht, fährt man umsonst für den Rest der Woche. Da da Netz wirklich riesig ist, holt man sich wohl spätestens damit die Pendler von den äußersten Bereichen der Stadt in den Zug bzw. Bus. Die Reisenden, die jedoch per Flugzeug an- bzw. abreisen, werden abgestraft:  bei Fahrten von bzw. zu den beiden Bahnhöfen, die die Flughäfen anbinden, bezahlt man 14,30$ Aufschlag.

Nach sehr angenehmer Reise, die durch scheinbar endlose Eukalyptuswälder führte,  bin ich inzwischen gut in Katoomba angekommen und obwohl mein Hotel damit Werbung macht, fantastische Ausblicke auf die Blue Mountains zu bieten, sitze ich nun in einem Zimmer mit Blick auf den Parkplatz – auf dem gerade Baufahrzeuge herumfahren, die einen Riesenkrach veranstalten. Na gut, man muss ja nur um die Ecke gehen, um den Ausblick zu haben, den das Foto hier zeigt.

Ach ja, guckt mal noch ganz unten auf der Seite, da gibt es ein Liedchen für Euch…

DSCN0531

20.3.18 A train ride from Sydney to Katoomba

My apologies to my English (speaking) readers: I just noticed that I had generally forgotten to translate the headings for you – sorry! Won’t happen again, promise.
Now to the text: What is really pleasant about the public transport system of Sydney is that tickets seem to become cheaper the longer the trip is: when sitting in trains for about 1 1/2 hours one only pays 5.95$ (in comparison: a rather short bus trip in the inner city will cost you between 1$ and 3$). I think, the city’s administration wants to avoid people going to the blue mountains with their cars. In general, the system is very comfortable, one buys a so-called „opal“-card at any of the bigger train stations and loads it (it is a pre-paid system) with some money. After that you just tap on and off, not matter if you are using a bus, a train or a ferry. Best of all is the limit of 60$ per week: after you reached this limit you will be using public transport for free for the rest of the week. This is a real advantage for commuters, too, I think. It is only the people arriving or leaving from airport stations who are in a way punished, as an extra fee of 14.30$ (airport link cost) is taken from your card if you go (from) there. Not amusing…

However, I arrived save and sound at Katoomba after a beautiful train ride through seemingly never-ending Eucalyptus forrests. Now, I am staying in a hotel advertising stunning views on the blue mountains – I’m not too sure why they put me in a room where I can only view the parking lot where there are heavy building machines making a lot of noise at the moment. Better not mention the war? But I do not really mind, just around the corner the stunning view is right there (see picture above).

post scriptum

Denkt mal an die „blauen Berge“ unserer Kindheit – zumindest haben wir das – denke ich – alle mal gesungen, hier ein clip auf YouTube, falls Ihr vergessen habt, wie’s geht.

Thinking about blue mountains: there’s a childrens‘ song in German called: Von den blauen Bergen kommen wir (meaning „there we come from the blue mountains“) – the original (american?) version is called „she’ll be coming round the mountain when she comes“): just listen e.g. to

Kategorien: Australien

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